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Finanzierung des Gesundheitswesens mit Fokus Langzeitpflege

Donnerstag, 20. September, 19–21 Uhr im Hotel Bern

Ein spannender, interessanter und zu viel Diskussion anregender Abend fand am 4.12.2007 zu obgenanntem Thema im Hotel Bern statt.

Peter Marbet, Leiter der Abteilung Politik und Kommunikation santésuisse referierte über die Finanzierung des schweizerischen Gesundheitswesens, der Finanzierung der Pflege heute und über die Pflegevorlage in den eidgenössischen Räten. Hélène Jaccard Ruedin, Wissenschaftliche Projektleiterin Bereiche Alter Gesundheit und Versorgungssystem, Schweizerisches Gesundheitsobservatorium Obsan zeigte in Ihrem Vortrag auf, dass unterschiedliche Gruppen die Langzeitpflege beanspruchen. Von der über 80 jährigen Bevölkerung leben lediglich 20 % in Alters- und Pflegeheimen. Rund ein Drittel von den nicht im Heim lebenden Menschen beansprucht Spitex-Dienste. Das enstspricht einer Inanspruch-nahmequote von über 20 % bei den KLV-Leistungen und 15 % bei den Haushilfeleistungen. Die Kosten der Langzeitpflege sind zwischen 2000 und 2005 proportional zu den Gesundheitskosten von 6 auf 7.7 Milliarden Franken gestiegen. Bei den Alters- und Pflegeheimen entspricht der Anteil rund 12 % bei der Spitex (alle Altersklassen) rund 2 % der Gesamtkosten für das Gesundheitswesen.

Der Publizist Roger de Weck leitete gekonnt die Podiumsdiskussion mit SVP-Nationalrat Toni Bortoluzzi, Edith Olibet, Direktorin BSS der Stadt Bern, Peter Indra, Leiter Direktion Kranken- und Unfallversicherung KUV, BAG, Michael Rindlisbacher, Vorsitzender der Gesch äftsleitung, Innova Versicherung, Worb, sowie Marcel Rüfenacht, Direktor SPITEX BERN. Die zahlreich erschienene Zuhörerschaft lauschte gespannt und interessiert den aufschlussreichen Ausführungen der Podiumsteilnehmenden.

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