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Pierre Alain Schnegg bei der Jahresmedienkonferenz

Jungfrau Zeitung 21.01.2022 // Seit Anfang dieses Jahres gilt in Gemeinden, die das neue Gutscheinsystem für Kindertagesstätten eingeführt haben, das alte Gebührensystem nicht mehr. Das sagte Manuel Michel, der Vorsteher des Amts für Integration und Soziales (AIS) am Freitag vor den Medien. Bis Ende 2021 liefen die beiden Systeme parallel. «Wir sind sehr zufrieden mit der Einführung der Betreuungsgutscheine», sagte Michel. Das Angebot habe ausgebaut werden können. Deutlich mehr Familien erhielten innerhalb des Kostenrahmens Unterstützung. 98 Prozent der Kinder im Kanton Bern wohnten in einer Gemeinde mit Gutscheinen. Die neuen Regeln zu Bewilligung und Aufsicht der Kitas seien «mehrheitlich gut aufgenommen» worden.

Noch nicht schlüssig beurteilt werden kann laut Michel die Wirkung des im Juli 2020 eingeführten neuen Gesetzes über die Sozialhilfe im Asyl- und Flüchtlingsbereich. Es legt den Fokus auf die Arbeitsintegration von Personen, die in der Schweiz bleiben dürfen.

Mehr Transparenz in ambulanter Pflege

Im Bereich der ambulanten Pflege sind seit Anfang Jahr neue rechtliche Grundlagen für die Finanzierung von Spitex-Leistungen in Kraft. Damit werde das Ziel erreicht, die Abgeltung der Pflegefinanzierung transparent zu machen, schreibt die Berner Gesundheits-, Sozial- und Integrationsdirektion (GSI) in einer Mitteilung. Zuvor hatte der Kanton Bern festgestellt, dass die Kosten der ambulanten Pflege pro versicherte Person in Bern 29 Prozent über dem Schweizer Durchschnitt lagen. Spitzenreiter war der Kanton Bern auch bei den Erträgen der Spitex-Organisationen pro Klientin respektive Klient.

Wie Markus Nyffenegger, Vorsteher des kantonalen Gesundheitsamts, sagte, basieren nun die aktuell geltenden Tarife erstmals auf den effektiven Kosten der Leistungserbringer. Sein Amt könne ab diesem Jahr sicherstellen, dass die Restkostenfinanzierung im Gegensatz zur bisherigen Abgeltung keine über das bundesgesetzliche Recht hinausgehenden Zusatzleistungen mehr finanziere. Es sei denn, diese seien für die Versorgungssicherheit nötig. Im Kanton Bern werden neu nur noch dann Leistungsverträge abgeschlossen, wenn im Versorgungsperimeter die Versorgungslage nicht ausreichend ist. Ehemals öffentliche oder private Spitex-Organisationen haben dieselbe Möglichkeit, einen Leistungsvertrag zu erhalten.

Fortschritte bei Digitalisierung und Patientendossier

GSI-Generalsekretär Yves Bichsel sagte, das Corona-Virus habe ganz allgemein die Digitalisierung in der Verwaltung vorangetrieben. Die GSI wolle sich in Zukunft verstärkt dem Datenmanagement annehmen. Es gelte, Daten vermehrt für die Geschäftssteuerung zu verwenden. Anfang Oktober sei die von der Axsana AG aufgebaute Stammgemeinschaft für das Elektronische Patientendossier (EPD) für den Betrieb dieser Dossiers zertifiziert worden. Der Kanton Bern macht bei dieser Gemeinschaft mit. Damit könne 2022 Schritt für Schritt die Betriebsaufnahme erfolgen.

 

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