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Kostensparende Massnahmen im Gesundheitswesen

Bis im Jahr 2030 wird sich die Zahl der über 80-Jährigen mehr als verdoppeln. Daher erhöht sich auch die Anzahl chronisch kranker und pflegebedürftiger Personen und somit der Bedarf an Langzeitpflege.

Das Schweizerische Gesundheitsobservatorium OBSAN ist eine Institution von Bund und Kantonen, die vorhandene Gesundheitsinformationen in der Schweiz aufbereitet und analysiert. Das Bundesamt für Gesundheit hat das OBSAN beauftragt, bestehende Literatur über die wichtigsten Krankheiten zu sammeln, welche zur Pflegebedürftigkeit im Alter führen. Dabei wurde das Schwergewicht auf Untersuchungen gelegt, die Personen über 65 Jahren einschliessen. Es ging darum, Informationen über die Bedeutung der untersuchten Krankheiten, über ihren Zusammenhang mit der Pflegebedürftigkeit, ihre Kosten und bestehende präventive oder kurative Massnahmen zu sammeln.

Aus dem Bericht mit dem Titel «Chronische Erkrankungen und Pflegebedürftigkeit im Alter – Epidemiologische und ökonomische Daten aus der Literatur» geht hervor, dass gezielte Präventionsmassnahmen für die gesamte Bevölkerung längerfristig das Vorherrschen der chronischen Krankheiten verringern oder ihr Auftreten hinausschieben sollten. Genau hier setzt das Angebot der SPITEX BERN an, zum Beispiel mit der Gesundheitsberatung. Bei älteren Personen, bei welchen die Krankheit bereits diagnostiziert ist, könnten dieselben Massnahmen das Fortschreiten der Krankheiten verlangsamen und somit das Auftreten der Pflegebedürftigkeit hinauszögern.

Wo die Pflege-Dienstleistungen der SPITEX BERN bereits beansprucht werden müssen, helfen diese, eine schwere Pflegebedürftigkeit lange Zeit herauszuzögern. Dies ist ganz im Sinne der OBSAN-Studie: «Eine angemessene medizinische Betreuung, welche sowohl die Risikofaktoren wie auch die nachfolgenden Erkrankungen fokussiert, entspricht ebenfalls einer Präventivmassnahme, da sie das Fortschreiten der Krankheit verlangsamt und dadurch den Beginn der Pflegebedürftigkeit hinausschiebt.»

Die Studie zeigt weiter, dass pflegebedürftige Personen mit Mehrfacherkrankungen ausser einer umfassenden medizinischen Behandlung auch eine Rehabilitationspflege benötigen, welche eine Zunahme der Pflegebedürftigkeit verlangsamen soll. Das OBSAN kommt zum Schluss: «Will man in Zukunft diesen Bedürfnissen entgegen kommen, wird es wichtig sein, das Pflegeangebot im Bereich der Rehabilitation auszudehnen und Formen ambulanter Rehabilitation zu entwickeln, die eine im Alltag integrierte Behandlung ermöglichen.»

Wo das OBSAN einen grossen Handlungsbedarf ausmacht, funktioniert SPITEX BERN bereits seit über zehn Jahren als Partnerin in diesem «Care-Management»-Prozess. Als Vorreiterin hat sie das Problem bereits früh erkannt und baut genau dort ihr Dienstleistungsangebot aus, wo Bedarf vorhanden ist und kostensparende Lösungen gefragt sind.

So hilft das Angebot der Gesundheitsberatung der SPITEX BERN die Situation des noch gesunden Menschen bereits im Vorrentenalter zu erfassen und präventive Massnahmen einzuleiten, bzw. zu empfehlen – ganz im Sinne der Kostensenkung im Gesundheitswesen.

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