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Der Kanton Bern wird um 760 Fachkräfte reicher.

Mit imposantem Auftakt liefen die 760 Fachfrauen und Fachmänner Gesundheit durch den „Bärengraben“ in die Berner PostFinance Arena ein und liessen sich vor rund 4‘000 Gästen gebührend feiern. Die Lehrabschlussfeier der Fachfrauen und Fachmänner Gesundheit ist inzwischen zu einem Grossevent avanciert und steht für eine attraktive, zukunftsversprechende Branche. Auch Regierungsrat Bernhard Pulver betonte in seiner Festrede die Bedeutung dieser für das Gesundheitswesen unverzichtbaren Ausbildung. Mit viel Charme und Humor gestaltete nicht nur der Moderator Marco Fritsche den Abend, auch der Rapper Knackeboul sorgte mit beneidenswert spontaner Wortgewandtheit für ausgesprochen gute Stimmung.

Die berufliche Grundbildung Fachfrau/Fachmann Gesundheit ist im Kanton Bern äusserst beliebt: Die FaGe-Ausbildung rangiert nach KV und Detailhandel auf Platz drei der meistgewählten Grundbildungen im Kanton Bern. Seit der Einführung im Jahr 2004 steigt die Anzahl der Lehranfänger/innen stetig an. Dies ist insbesondere im Hinblick auf den allgemeinen Rückgang der Lernendenzahlen und den drohenden Fachkräftemangel sehr erfreulich.

Der Anlass konnte mit Unterstützung folgender Sponsoren erfolgreich realisiert werden: Lindenhofgruppe, Inselgruppe, Senevita AG und SPITEX BERN.

Die Grundbildung FaGe – eine Erfolgsgeschichte

Fachfrauen und Fachmänner Gesundheit (FaGe) sind gut ausgebildete Generalistinnen und Generalisten. Sie arbeiten in Akutspitälern, psychiatrischen Kliniken, Alters- und Pflegeheimen, in Spitex-Einrichtungen sowie Rehabilitationskliniken. Die dreijährige Ausbildung bietet Jugendlichen die Möglichkeit, direkt im Anschluss an die obligatorische Schulzeit einen Beruf im Gesundheitswesen zu erlernen. Auch für erwachsene Personen, die bereits im Gesundheitswesen tätig sind, besteht mit der verkürzten, zweijährigen FaGe-Lehre die Möglichkeit, einen eidgenössisch anerkannten Berufsabschluss nachzuholen. Die abgeschlossene Lehre öffnet zudem den Zugang zu einer breiten Palette an Aus- und Weiterbildungen an der Höheren Fachschule oder der Fachhochschule.

Die stetige Zunahme von FaGe-Lehrabschlüssen ist nicht nur vor dem Hintergrund des Lehrlingsmangels eine erfreuliche Entwicklung. Besonders positiv ist sie im Hinblick auf den drohenden Mangel an Fachkräften im Gesundheitswesen und den sich ändernden Bedürfnissen nach Pflege- und Betreuungsangeboten. Als Generalistinnen und Generalisten, die in allen Versorgungsbereichen arbeiten können, werden die FaGe in diesem Spannungsfeld eine wichtige Rolle spielen. Sie legen den Grundstein für eine auch in Zukunft ausreichende Versorgung im Gesundheitswesen.

OdA Gesundheit Bern

Die Organisation der Arbeitswelt (OdA) Gesundheit Bern ist das Dienstleistungszentrum für Bildungsfragen im Gesundheitswesen des Kantons Bern.

Als Branchenvertreterin der stationären Langzeiteinrichtungen, Akutspitäler, psychiatrischen Kliniken, Rehabilitationskliniken und der Spitex koordiniert sie die berufsbildungsspezifischen Anliegen von Arbeitgeberverbänden, Arbeitnehmerorganisationen und den kantonalen Behörden.

Die OdA Gesundheit Bern setzt sich für die berufliche Nachwuchsförderung ein und unterstützt Betriebe in Ausbildungsfragen. Für die beruflichen Grundbildungen Assistent/in Gesundheit und Soziales mit eidgenössischem Berufsattest (AGS EBA) und Fachfrau/Fachmann Gesundheit mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis (FaGe EFZ) organisiert sie die Überbetrieblichen Kurse (ÜK) und das Qualifikationsverfahren (QV).

Darüber hinaus gestaltet sie Bildungsgrundlagen für die berufliche Grundbildung, höhere Berufsbildung und die berufsorientierte Weiterbildung mit, damit auch in Zukunft genügend gut qualifiziertes Fachpersonal im Gesundheitswesen tätig ist.

SPITEX BERN

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