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Therese Frösch an der Generalversammlung der SPITEX BERN 2018

Frau Frösch, was sind Ihre ersten Amtshandlungen als neue Präsidentin der SPITEX BERN?

Am Tag nach meiner Wahl freue ich mich, den Geschäftssitz der SPITEX BERN aufzusuchen, wo ich – bei Kuchen und Kaffee – die Geschäftsleitung begrüssen und kennenlernen darf.

Was braucht die SPITEX BERN jetzt und in den nächsten Monaten?

Die SPITEX BERN braucht wieder Ruhe und Normalität. Aufgrund der überzeugenden Wahl des neuen Verwaltungsrats sollte es möglich werden, die Vertrauenskrise gegen innen und aussen zu beenden. Der neue Verwaltungsrat steht in der Pflicht, vorausschauend optimale betriebliche Rahmenbedingungen zu schaffen.

Planen Sie eine Reorganisation der SPITEX BERN?

Lassen Sie mich erst einmal ankommen und einen Einblick gewinnen als Verwaltungsrats-Präsidentin. Was es braucht, um das Unternehmen in die Normalität zu führen, kann ich heute noch nicht mit Gewissheit sagen. Der Verwaltungsrat wird aber genau hinschauen und sich ein Bild zum Handlungsbedarf machen. Dazu braucht es sicher eine unabhängige Analyse, um die Handlungsfelder rasch zu erkennen. Das heisst, es braucht Gespräche mit verschiedenen Verantwortungsträgerinnen und Verantwortungsträgern und der Basis. Der Verwaltungsrat wird bei Bedarf das Notwendige unternehmen, damit der operative Betrieb weiterhin gewährleistet ist und die Mitarbeitenden ihre Arbeit motiviert leisten können. Normalität bedeutet aber auch, dass sich der Verwaltungsrat möglichst rasch auf eine klare Stra-tegie einigt, um die anstehenden Entwicklungen auch mittel- und längerfristig er-folgreich und in geordneten Bahnen zu meistern.

Wie hoch sind die Entschädigungen der Verwaltungsrats-Mitglieder?

Der Verwaltungsrat wird die Entschädigungen an seiner konstituierenden Sitzung vom 15. Juni definitiv festlegen. Bisherige Gespräche haben jedoch ergeben, dass die Entschädigungen im bisherigen Rahmen – rund 10‘000 Franken pro Jahr – bleiben werden. Die Entschädigung für das Präsidium ist mit 20‘000 Franken pro Jahr veranschlagt.

Wie will der neue VR die Zukunft der SPITEX BERN gestalten?

In den letzten Monaten hat die SPITEX BERN viele strukturelle und kulturelle Veränderungen erfahren. Zur Sicherung der Ruhe und Stabilität gilt es, kurzfristig kei-ne unnötigen Veränderungen zu initiieren. Die normalisierte nachhaltige Entwick-lung setzt wie erwähnt voraus, dass der neue Verwaltungsrat sich vorausschauend strategisch aufstellt. Diese Strategie sollte meines Erachtens auf dem bisherigen deklarierten Selbstverständnis der SPITEX BERN aufbauen: optimale Qualität rund um die Uhr für alle Menschen, die ambulante Pflege benötigen; wertschätzendes Arbeitsklima und gute Arbeitsbedingungen; gesunde transparente Finanzen und sorgsamer Umgang mit den Ressourcen; Achtsamkeit und Solidarität. Ich freue mich darauf, all dies mit vereinten Kräften anzupacken. Denn die SPITEX BERN ist für mich eine Herzensangelegenheit.

 


 

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